Senat und Nachnutzung

Der Senat kommt mit seinen Plänen zur Nachnutzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof nicht so recht voran. Die schon für Herbst letzen Jahres vorgesehene Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP), die für die geplante Bebauung notwendig ist, verschiebt sich immer weiter. Die darin vorgesehene Bebauung der Kleingartenkolonie am Columbiadamm scheint weg zu sein, weil es dagegen eine Mehrheit gibt. Wenn der FNP nun geändert wird, muss er nochmals öffentlich für eine neue Bürgerbeteiligung ausgelegt werden und die geplanten Stadtquartiere Columbia-Quartier usw. verschieben sich hoffentlich bis in alle Ewigkeit.

Damit aber für die Öffentlichkeit Aktivität demonstriert werden kann, hat sich der Senat nun den Südbereich des Tempelhofer Feldes vorgenommen. In der Sitzung des Berliner Senats vom 16. März wurde beschlossen:
Nachnutzung des Flughafens Tempelhof: Verkehrserschließung des Geländes soll verbessert werden
„Die verkehrliche Erschließung des ehemaligen Flughafens Tempelhof ist in Anbetracht der dort langfristig zu erwartenden Nutzungen nicht ausreichend. Das betrifft insbesondere den Kfz-Verkehr und den Schwerlastverkehr.“
Und das kann ja nicht angehen, dass auf so ne grosse Fäche nicht von überall her mit Pkw und Lkw hingerast werden kann.Da der Zugang zum Gelände zum Süden hin durch die S-Bahn und und die Autobahn auch für Fussgänger und Radfahrer blockiert wird, ist immerhin für diese eine neue Brücke geplant. Deshalb
„beabsichtigt der Senat, eine unbebaute Teilfläche an der Oberlandstraße in das Gebiet von außergewöhnlicher stadtpolitischer Bedeutung einzubeziehen.“
An dieser Stelle soll eine Verbindung für den motorisierten Verkehr entstehen und auch ein neuer S-Bahnhof ist angedacht.





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