Knarre ziehen – kein Problem

Am 20. Juni 2009, dem Tag der versuchten Massenbesetzung des ehemaligen Flughafen Tempelhof, kam es zu einem unglaublichen Vorfall, der einigen Wirbel in den Medien machte. Ein Zivilpolizist zog seine Dienstwaffe und richtete sie auf einen Menschen, der sich dem Zaun näherte. Die Berliner Morgenpost dokumentierte dies in dem Artikel Kampf um einen Zaun – Das war der Tag im Live-Ticker . Die Kampagne „Squat Tempelhof“ schrieb in einer Pressemitteilung: Squat Tempelhof verurteilt Dienstwaffeneinsatz der Polizei noch am gleichen Tag:
„Wir verurteilen aufs schärfste dieses Vorgehen der Polizei als völlig inakzeptabel“
Das Foto ging dann zwar durch alle Medien, aber eine Skandalisierung dieses Vorgehens erfolgte nicht. Immerhin hat sich die Tageszeitung „Neues Deutschland“ die Mühe gemacht , nochmal bei der Polizei nachzuhaken und dies in einem Artikel der heutigen Ausgabe dokumentiert. In einer Antwort der Polizei auf eine Anfrage des ND heisst es lapidar:
„Die Untersuchung des Sachverhalts ergab, dass das Verhalten des Polizeibeamten nicht zu beanstanden ist.“
Den im Artikel zitierten Äusserungen eines Sprechers von „Squat Tempelhof“ können wir uns da nur anschliessen.
Der Artikel aus „Neues Deutschland“ von 19.8.2009: Weder Django noch Demo-Rambo





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