Guerrilla Gardening für Tempelhof?

Wir wollen interkulturelle Nachbarschaftsgärten als Nutzungskonzepte für das Tempelhofer Feld diskutieren. Wie kann ein Freiraum geschaffen werden, in dem Selbstversorgung und Umweltschutz, Bildung und Erholung Platz finden?

Kurze Vorträge zur Community Gardens in New York (Elisabeth Meyer-Renschhausen, AG Kleinstlandwirtschaft) und Nachbarschaftsgärten in Berlin (N.N.) sollen einen Überblick verschaffen.

BewohnerInnen New Yorks haben in den letzten Jahren zahlreiche Gemeinschaftsgärten eingerichtet. Die Stadt unterstützt diese Initiativen. In Berlin dagegen kämpfen viele Gartenprojekte ums überleben, einige wurden geräumt. Im voranschreitenden Prozess der Privatisierung, der „in-Wert-Setzung“ öffentlichen Raums haben Investoreninteressen Vorrang. Auch die grünen Brachen des ehemaligen Flughafens Tempelhof warten seit über einem halben Jahr auf ihre Nachnutzung durch die BewohnerInnen der Stadt. Entgegen seiner Versprechungen hält der Senat das Gelände unter Verschluss bis Investoren gefunden sind – wer kein Geld mitbringt hat nichts zu melden.

Viele Menschen wollen jedoch möglichst bald mit der Umsetzung nachhaltiger und selbstverwalteter Nutzungskonzepte auf dem Gelände zu beginnen. Nun gibt es ein Bündnis aus Bürgerinitiativen, linken Gruppen und AnwohnerInnen, die die Hinhaltetaktik des Berliner Senats nicht länger hinnimmt und die Öffnung des Geländes fordert. Falls der Senat der Forderung nicht nachkommen sollte, plant das Bündnis für den 20. Juni eine Aktion des zivilen Ungehorsams in Form einer Massenbesetzung.

Vom Wort zur Tat: Am Ende der Veranstaltung wird eine Guerrilla Gardening Aktion für den 20.06.09 vorgestellt.

Montag, 15. Juni 2009
tazcafé (Rudi-Dutschke-Str. 23)
20 Uhr





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