Bundeswehr baut auf

In den Online-Nachrichten des RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) erschien heute die Meldung Bundeswehr baut auf dem Flughafen Tempelhof . Die Bundeswehr will rund 4,5 Millionen Euro investieren und ein Dienst- und Versorgungsgebäude sowie ein Wachgebäude für die Luftwaffe neben dem Radarturm errichten und im nächsten Jahr fertigstellen.
Diese Pläne sind nicht neu und wurden in den Auslobungsunterlagen für den Wettbewerb Columbiaquartier im September 2008 schon aufgeführt:

„Um den Radarturm wird nach Öffnung des Flughafengeländes eine 80 × 80 m große Sicherheitszone eingerichtet, die von einem 2 m hohen Zaun mit Übersteigschutz und Video-Überwachung eingegrenzt wird. Auf dem eingezäunten Grundstück wird von der Bundeswehr ein Wachgebäude sowie ein Dienstleistungs- und Versorgungsgebäude errichtet.
Die Bundeswehr plant, eine ca. 80 × 80 m große Fläche um den Radarturm herum zu nutzen. Die Fläche wird von einem Sicherheitszaun umgrenzt und erhält eine eigene Zufahrt vom Columbiadamm. Die Umbaumaßnahmen sollen im November 2008 beginnen.
Zur Kontrolle des Sicherheitsbereichs ist eine ca. 6 m breite, sichtfreie Zone um die Anlage einzuhalten. Über die Möglichkeit, die Zufahrt vom Columbiadamm öffentlich zu nutzen, ist noch nicht abschließend entschieden worden.
Solange der Radarturm in seiner Funktion erhalten bleibt, ist im 100 m- Schutzbereich A für die Errichtung, Änderung oder Beseitigung baulicher Anlagen die Genehmigung der Wehrbereichsverwaltung Ost erforderlich. Für das Columbia-Quartier wie für das gesamte Wettbewerbsgebiet gilt zudem, dass in der Schutzzone C bauliche Anlagen ab einer Höhe von 91,52 m ü.NN genehmigungspfl ichtig sind. Dies bedeutet, dass im Columbia-Quartier bei einer Ausgangshöhe von 45 m ü.NN für Neubebauungen ab einer Höhe von rd. 46,50 m die Genehmigung der Wehrbereichsverwaltung Ost eingeholt werden muss.“

Statt November 2008 soll nun also jetzt mit den Bauaktivitäten begonnen werden. Wie dem letzen Absatz zu entnehmen ist, hat die Bundeswehr auch bei der Nachnutzung des Ex-Flughafens was zu sagen.





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