Freiräume zulassen

Unter dieser Überschrift gab es gestern in der Berliner Zeitung einen interessanten Artikel zur Lage der Stadt . In einem Interview zu Stadentwicklung äußert sich die Architektin Feireiss u.a. zu den Planungen für den Ex-Flughafen. Sie lobt die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher wegen ihres Konzepts der “ prozesshaften Stadtentwicklung“. Auf die Frage, dass für Tempelhof doch bereits nach einem neuen Masterplan gesucht werde, kommt die Antwort:

„Der aber im Unterschied zu früher Basis für eine flexible Entwicklung ist und nicht das Endergebnis vorwegnimmt. Es gibt in Berlin immer noch eine Angst vor leeren Räumen, dabei sind sie oft die Orte, an denen neue, innovative Zwischennutzungen entstehen können. … “

Als positives Beispiel sieht sie die Planungen von Raumlabor:

„Die Architekten vom Büro Raumlabor haben zum Beispiel ein Konzept für Tempelhof vorgelegt, dass die Entwicklung des Ortes als einen verflochtenen Prozess verschiedener Akteure begreift. Sie sehen unter anderem kulturelle Initiativen als Wegbereiter für eine langfristige, prozessuale Stadtentwicklung, bei der das Angebot mit dem Bedarf wächst -und nicht erst einmal fertiggebaut und später der Leerstand beklagt wird.“

(siehe auch unseren Artikel Plan für die Öffnung Tempelhofer Feld )





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